Tech-ni-Tipps

So verhindern Sie einen ungleichmäßigen ersten Falz


Immer wieder kommt es vor, dass breitformatige Planobögen nach dem ersten Falz nicht flach liegen bleiben. Wenn Sie nun mit Ihrer Hand fest über den gefalzten Bogen streichen, werden Sie gegen Ende einen 'Welleneffekt' feststellen.

Mit anderen Worten, der Falz ist nicht vollständig und eine Luftblase verhindert, dass sich der Falz auf natürliche Weise zurückbildet.

Wenn Sie so ein Arbeitsstück durch eine Falzmaschine laufen lassen, ist das Ergebnis sofort sichtbar. Nachdem das Bedienpersonal der Maschine all die Luft herausgepresst hat, ergibt sich ein doppelter Falz oder ein Papierstau entlang des letzten Viertels zum Ende des Bogens. Der Falz biegt sich, und das kann zu vielen Schwierigkeiten führen, wenn eine zweite Falzeinheit im rechten Winkel verwendet wird.


Warum kommt es zu dieser ungleichmäßigen Falzung?

Dieses Problem tritt in verschiedenen Abstufungen, abhängig vom fehlenden Druck in der Mitte der Falzrollen, auf und ist auf Verschleiß zurückzuführen. Es kann auch vom Papiermaterial selbst abhängen, leichtere Materialien neigen eher dazu, sich zu verbiegen.

Wie verhindern wir dies?

Die meisten Falzmaschinentaschen sind einstellbar. Nehmen Sie die Tasche aus den Falzwalze heraus und suchen Sie die beiden Schrauben auf der Rückseite der Taschenlippe. Drehen Sie mit einem Schraubendreher die Schrauben behutsam hinein, bis Sie die Bogenform im Plattenrand sehen.

Gehen Sie dabei vorsichtig vor, da die Walze komplett geschlossen werden kann. Dagegen hilft – falls notwendig – das Öffnen der gesamten Walze.


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